Imi n'Ifri, Demnate und der Bin-El-Ouidane-See
Am Fuß des Hohen Atlas, in der Region Azilal, liegt ein Trio aus Natur- und Kulturstätten, das weniger bekannt ist als die Ouzoud-Wasserfälle, aber genauso beeindruckend: die natürliche Steinbrücke Imi n'Ifri, die historische Stadt Demnate und der türkisfarbene Bin-El-Ouidane-See. Zusammen bilden sie eine der abwechslungsreichsten Landschaften Zentralmarokkos, oft als Rundtour ab Marrakesch oder Beni Mellal erkundet und manchmal mit den Ouzoud-Wasserfällen zu einem einzigen Tagesausflug kombiniert.
Demnate ist eine historische Stadt in der Region Azilal, am Fuß des Hohen Atlas, eine der ältesten Städte Südmarokkos und historisch ein Verbindungspunkt mit Marrakesch, rund 2 Autostunden entfernt. Etwa 6 km weiter liegt Imi n'Ifri, eine natürliche Kalksteinbrücke, deren Name auf Amazigh 'der Mund der Höhle' bedeutet: entstanden über Tausende von Jahren durch Wassererosion und Felseinstürze, mit einem höhlenartigen Torbogen, Travertin-Formationen sowie kleinen Wasserfällen und Quellen. Der Besuch führt über rund 300 Stufen hinunter in die Schlucht, um unter dem Bogen hindurchzugehen; planen Sie 45 Minuten bis 2 Stunden ein. Weiter entfernt liegt der Bin-El-Ouidane-See, oft als Marokkos größter Stausee beschrieben, mit türkisfarbenem Wasser umgeben von Gipfeln des Hohen Atlas, entstanden durch den Staudamm von Bin El Ouidane am Fluss El-Abid, rund 28 km südlich von Beni Mellal; er bietet Kajakfahren, Angeln, Wandern und Unterkünfte direkt am Wasser.
Imi n'Ifri: die natürliche Brücke von Demnate
Rund 6 km südlich von Demnate liegt Imi n'Ifri, eine der beeindruckendsten natürlichen Brücken Marokkos. Ihr Name bedeutet auf Amazigh (Berbersprache) 'der Mund der Höhle' - ein direkter Verweis auf den gewaltigen Steinbogen, der die Schlucht überspannt. Die Brücke entstand auf natürliche Weise über Tausende von Jahren, durch Wassererosion und den allmählichen Einsturz des Kalksteins, wodurch ein dramatischer Torbogen zurückblieb, umgeben von Travertin-Gesteinsformationen, mit kleinen Wasserfällen und Quellen, die im und um das Gelände fließen.
Um Imi n'Ifri zu erkunden, steigen Besucher über rund 300 in den Fels gehauene Stufen bis zum Grund der Schlucht hinab, gehen unter dem riesigen natürlichen Torbogen hindurch und erkunden die Umgebung. Planen Sie 45 Minuten bis 2 Stunden ein, je nachdem, wie viel Zeit Sie sich für die Erkundung nehmen.
Demnate: eine geschichtsträchtige Zwischenstation
Als Tor zu Imi n'Ifri lohnt sich Demnate auch für sich genommen. Diese historische Stadt in der Region Azilal, am Fuß des Hohen Atlas gelegen, gilt als eine der ältesten Städte Südmarokkos. Sie diente lange Zeit als Verbindungspunkt zwischen dem Süden Marokkos und Marrakesch, entlang der Routen zwischen beiden Regionen. Von Marrakesch aus dauert die Anfahrt rund 2 Autostunden.
Weit weniger besucht als die großen Kaiserstädte, bewahrt sich Demnate eine authentische, unaufgeregte Atmosphäre abseits der meistbesuchten Touristenrouten - ein guter Zwischenstopp vor oder nach dem Besuch der nahegelegenen natürlichen Brücke.
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Bin-El-Ouidane-See: Marokkos größter See
Weiter in der Region Azilal wird der Bin-El-Ouidane-See oft als Marokkos größter und landschaftlich eindrucksvollster Stausee beschrieben. Sein türkisfarbenes Wasser, umgeben von Gipfeln des Hohen Atlas, ist das Ergebnis des Baus des Staudamms von Bin El Ouidane, einer Bogenstaumauer am Fluss El-Abid, rund 28 km südlich von Beni Mellal, in der Provinz Azilal.
Der See bietet mehrere Aktivitäten: Kajakfahren, Angeln, Wandern entlang der Ufer sowie eine Auswahl an Unterkünften direkt am Wasser, für alle, die die Region über einen einfachen Zwischenstopp hinaus erkunden möchten.
Diese Region sollte nicht mit den Ouzoud-Wasserfällen verwechselt werden, Marokkos höchsten Wasserfällen, die auf derselben Route liegen, aber ein eigenständiges Ziel gegenüber Imi n'Ifri, Demnate und dem Bin-El-Ouidane-See bleiben. Viele Reisende kombinieren dennoch beide auf einer gemeinsamen Route ab Marrakesch, mit Ouzoud, Imi n'Ifri und, je nach verfügbarer Zeit, einem Halt am See.
FAQ — Imi n'Ifri, Demnate und Bin El Ouidane
Wie lange dauert die Fahrt von Marrakesch nach Demnate?
Was bedeutet der Name Imi n'Ifri?
Wie besucht man die natürliche Brücke Imi n'Ifri?
Was ist der Bin-El-Ouidane-See?
Lässt sich diese Route mit den Ouzoud-Wasserfällen kombinieren?
Zusammenfassung
Imi n'Ifri, Demnate und der Bin-El-Ouidane-See bilden ein wenig bekanntes Natur- und Kulturtrio am Fuß des Hohen Atlas: einen dramatischen, von Erosion geformten Steinbogen, eine geschichtsträchtige Zwischenstation und einen der schönsten Stauseen Marokkos. Eine gute Alternative oder Ergänzung zu den Ouzoud-Wasserfällen für alle, die die Region Azilal ausführlicher entdecken möchten.






